Ortsgeschichte in Stichworten
 Zazenhausen: Von der Steinzeit bis zur Gegenwart
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Stand: 10.2009 [ Hoch ]
Die Ortsgeschichte wurde in Stichworten aus dem Buch "1200 Jahre Zazenhausen 788-1988" entnommen. Dieses Buch kann zum Sonderpreis von 13,- € erworben werden (320 Seiten, viele Abbildungen).
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D' Zazahäusamer Philister

Neben den Wildbergern im Schwarzwald tragen unsere "Zazahäusamer" die gleichen stattlichen Kröpfe umher. Bloß mit dem einen Unterschied, dass dieselben bei den ersteren vom kalkigen Wasser und bei den letzteren vom schweren Tragen von Lasten herrühren.
Die Zazenhausener haben für ihren Namen "Kropfer" nur ein Lächeln übrig und beteiligen sich um so mehr an der Verbreitung der Spitznamen anderer Nachbargemeinden.
Berechtigter ist der Übername "Philister" für die Zazenhausener. War der Ort doch bis zum Jahre 1867 Filialort von Kornwestheim, das hieß, dass der Kornwestheimer Pfarrer zum Predigen nach Zazenhausen kommen musste, weil Zazenhausen zwar eine Kirche, aber keinen eigenen Pfarrer hatte. Aus der Bezeichnung "Filial" (Tochtergemeinde) wurde durch den Volksmund "Filialer" und schließlich "Philister", was eingedenk der unrühmlichen Rolle, welche die Philister im Alten Testament spielen, gewiß kein Kompliment ist.

Aus "Stuagerter Ei'gmacht's" von Michael Greiner und Dr. Siegfried Schoch, Stieglitz Verlag
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